Studium

So gehen die Vorlesungen schneller rum!

Whitney leaning against a railing on a downtown street

In der Vorlesung aufzupassen ist schwer. Eigentlich will man wirklich zuhören! Wären da nur nicht die ganzen Ablenkungsmöglichkeiten. Ganz vorne mit dabei: das Handy! Wir kennen es alle…

 

Wir sagen Dir, wie Du die Zeit sinnvoll nutzen kannst!

Du bist extra früh aufgestanden, um in die Vorlesung zu gehen, hast die besten Vorsätze und hast dann doch nichts mitbekommen. Mikroökonomie, Statistik und co. können eben ganz schön einschläfernd sein. Wir zeigen Dir, wie Du aus einer Vorlesung das Beste rausholst und richtig mitschreibst.

 

1. Skripte

Auf einem leeren Blatt mitschreiben, ist oft eine Herausforderung. Wozu gehörte noch gleich diese Notiz? Welche Skriptseite oder sogar welches Thema? Nutzt das Angebot der Dozenten, die ihre Skripte schon vor der Vorlesung online zu stellen. Drucke Dir deshalb vor der Vorlesung das Skript aus oder öffne es auf Deinem Laptop oder Tablet. So kannst Du die Notizen sofort an der richtigen Stelle positionieren.

 

2. Stichpunkte

Du solltest vermeiden, ganze Sätze 1 zu 1 mitzuschreiben. Mit dieser Technik kommt man ganz schnell nicht mehr hinterher und hörst schneller als Du denkst ganz auf mitzuschreiben. Mache Dir lieber ein paar Stichpunkte mit relevanten Schlüsselbegriffen.

 

3. Abkürzungen

Nutze Abkürzungen, um wertvolle Zeit zu sparen. Achte natürlich darauf, dass Du später auch noch weißt, was mnsa* bedeutet.

*mnsa: mach nur sinnvolle Abkürzungen! 🤓

 

4. Pfeile, Sternchen und co.

Nutze Zeichen wie Pfeile, Plus, Minus usw., um Beziehungen darzustellen, das spart Zeit! Außerdem kannst Du durch die Verbildlichung beim Überfliegen Deiner Notizen so die Zusammenhänge besser und schneller erkennen.

 

5. Klausurrelevant?

Achte auf Sätze wie „Das müssen Sie wissen“ oder „Wir erwarten, dass Sie das können“ und mache Dir eine auffällige Markierung (z. B. ein rotes Ausrufezeichen !) an die Stelle. Meistens werden solche Dinge dann auch in der Klausur abgefragt. Sagt der Dozent so etwas wie „Das werden wir nicht abfragen“, mache Dir ebenfalls eine Markierung an dieser Stelle. Darauf kann man sich nicht immer verlassen, aber vor allem bei Zeitdruck kurz vor der Klausur kannst Du solchen Themen die niedrigste Priorität geben.

 

6. Die Nachbearbeitung

Die mit Abstand nervigste Aufgabe ist die Nachbearbeitung einer Vorlesung. Die wenigstens nehmen sich die Zeit dafür, dabei ist sie die wichtigste Aufgabe. Keine Angst, die Nachbearbeitung soll nicht mehrere Stunden, sondern nur ein paar Minuten Deiner Zeit in Anspruch nehmen. Sieh Dir noch einmal Deine Notizen an. Ist alles verständlich? Wenn nicht, nutze Dein Kurzzeitgedächtnis, um die Notiz etwas eindeutiger zu formulieren. Hast Du offene Fragen? Recherchiere z.B im Internet oder frage Deine Kommilitonen.

Und last but not least…

 

7. Woran kannst Du Dich erinnern?

Bewiesenermaßen hilft Dir beim Lernen und Erinnern nichts so sehr, wie alles frisch gelernte aus dem Stegreif aufzuschreiben. Es ist wichtig, dass Du Dir den Stoff nach dem Lernen noch einmal ins Gedächtnis rufst. So behältst Du alles gelernte und vergisst nichts.